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Malsch mit den Ortsteilen
Sulzbach, Völkersbach und Waldprechtsweier
Zwischen den Städten
Karlsruhe und Rastatt liegt in der Vorbergzone der Ort Malsch. Mit großer
Wahrscheinlichkeit keltischen Ursprungs, befand sich Malsch der Ortsname
entwickelte sich über die Bezeichnungen malsce, malska, malmska, malsche zum
Zeitpunkt der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1065 im Besitz des
Benediktinerklosters Weißenburg im Elsaß. Im 12. Jahrhundert kam der Ort als Lehen an
die Markgrafen von Baden, die ihn 1318 an das Kloster Herrenalb verkauften. Bei der
Aufhebung dieser Abtei im Jahre 1535 ging der gesamte Klosterbesitz, darunter auch Malsch,
auf Württemberg über. Durch Tausch kehrte der Ort 1603 in den Verband der Markgrafschaft
Baden zurück.
Kriegs-, Hunger- und Pestjahre haben der
blühenden Gemeinde im Verlaufe ihrer langen Geschichte immer wieder tiefe Wunden
geschlagen. Vor allem der große Kroatenbrand im Jahre 1623 ließ die damals schon
stattliche Einwohnerzahl von 1400 auf 300 herabsinken. Doch der Wille auf Überleben der
vornehmlich in der Landwirtschaft ihre Lebensbasis suchenden Einwohner war stärker und
führte in den wiederkehrenden Zeiten der Ruhe und des Friedens rasch zu fühlbarem
Aufschwung des Ortes. Die einsetzende Industrialisierung brachte auch für Malsch einen
Strukturwandel mit sich und zog Menschen in die Arbeitsstätten der benachbarten Städte.
Eine bemerkenswerte Aufmerksamkeit schenkte die Gemeindeverwaltung in den zurückliegenden
Jahren der Industrieansiedlung in Malsch selbst. So kann eine nicht unbedeutende Anzahl
von Menschen in den in Malsch angesiedelten Betrieben ihrem Broterwerb nachgehen. Aus dem
einst reinen Bauerndorf ist mit der Zeit eine Arbeiterwohngemeinde geworden. Vieles wurde
in der Vergangenheit in der Gemeinde Malsch geschaffen, was auch heute noch als
vorbildlich gelten kann. Am Ende des Zweiten Weltkrieges, als der große Vertriebenenstrom
ebenfalls die Gemeinde Malsch berührte, war das Augenmerk vordringlichst auf die Behebung
der Wohnungsnot gerichtet. In diese Zeit fällt insbesondere die Bebauung des Gebietes
"Bruch" und "Hänfig". Dem Straßenbau und der Entwässerung des
Ortsgebietes galt in den Folgejahren die wertere Aufmerksamkeit.

Außergewöhnliche Leistungen in der Daseinsfürsorge vollbrachte die Gemeinde mit dem Bau
des Freischwimmbades (1954) und des Marienhauses mit Altenheim, Kranken- und
Wöchnerinnenstation (1955). Zur Versorgung der Kleinkinder war eine umfassende
Erweiterung und Vergrößerung des vorhandenen Kindergartens erforderlich, die in den
Jahren 1958 und 1961 erfolgte. Daneben ergab sich die Notwendigkeit eines
Schulhausneubaues. Beredtes Zeugnis für die Aufgeschlossenheit der Gemeinde auf dem
Schulsektor legt die großzügig angelegte und neuzeitlich eingerichtete Hans-Thoma-Schule
mit Lehrschwimmbecken ab. Ihren Beitrag zum Umweltschutz leistete die Gemeinde mit der
Anlegung einer geordneten Mülldeponie, die bis 1981 Malsch und einigen benachbarten
Gemeinden als Ablagerungsplatz für ihren Müll diente. Im Jahre 1972 konnte die auf
modernsten Stand gebrachte Kläranlage ihren Betrieb aufnehmen.
Die Erschließung von
Baugebieten (Grüne Gärtel, Amtfeld/Leer usw.) hat zu einer beachtlichen
Bevölkerungszunahme geführt. Inzwischen ist durch die Eingliederung der früheren
selbständigen Gemeinden Sulzbach, Völkersbach und Waldprechtsweier die Einwohnerzahl auf
über 13.000 angestiegen.

Die Erschließung neuer Wohnbaugebiete am Hauptort selbst wie auch in den Ortsteilen war
für die Gemeinde Malsch ein besonderes Anliegen. Mit der Baulandschaffung in den Gebieten
"Schelmengrund-Wasserloch", Malsch, "Berg II", Völkersbach und
"Stockplatz" Waldprechtsweier, konnte ein Teil der Wünsche von Bauwilligen
erfüllt werden. Weitere Gebiete in Malsch und in sämtlichen Ortsteilen sind im
festgestellten Flächennutzungsplan als Wohnbaugebiete ausgewiesen und stehen kurz vor
ihrer Erschließung. Inzwischen wurde im Kernort ein Teilgebiet an der
Albert-Schweitzer-Straße sowie das Gebiet "Heckenäcker" der Wohnbebauung
zugeführt.
Mit der Erschließung des
"Industriegebietes I und II" westlich der Bahnlinie ab dem Jahre 1992 setzte die
Gemeinde ein Zeichen, ihre Bedeutung als Gewerbe- und Industriestandort im Wirtschaftsraum
der Technologieregion Karlsruhe nicht nur zu halten, sondern langfristig auszubauen. Die
steigenden Ansprüche, sowie die zunehmende Freizeit der Bürger und Einwohner brachten
dem "Dienstleistungsbetrieb" Gemeinde neue Aufgaben. Ein den Bürgern wie auch
den kulturellen Vereinen der Gemeinde gleichermaßen dienendes "Haus" mit
Restaurant, Veranstaltungssälen, Kegelbahnen und Vereinsräumen, konnte am 12.2.1977
seiner Bestimmung übergeben werden. Als weiteres Werk folgte die
"Bühn-Sporthalle", die am 22.12.1978 ihre Einweihung fand. Wieder ein Schritt
näher der Verwirklichung des Gemeindezentrums auf der "Bühn", das noch
weiteren Erholungs- einrichtungen Raum bieten wird.

Pläne zur sinnvollen Gestaltung des Freibereiches "Bühn" haben inzwischen
durch die Schaffung eines Seniorentreffs, eines Kinderspielplatzes und eines Teiches
sichtbare Zeichen gefunden. Die Johann-Peter-Hebel-Schule Malsch erhielt im Jahre 1074
eine neue Turnhalle und durfte am 1.10.1985 ihre Werkräume in Betrieb nehmen. Seit
Februar 1995 ist die völlige Erneuerung und Erweiterung der Schule in vollem Gange. Seit
6.11.1995 zeigt sie sich in ihrem neuen Gesicht.
In den Jahren 19721975 wurden Malsch
sowie sämtliche Ortsteile mit neuen Kindergärten ausgestattet. Zur Lösung der Platznot
in den Kindergärten des Hauptortes wurde in der Hans-Thoma-Schule eine zweigruppige
Einrichtung geschaffen und zu Beginn des Kindergartenjahres 1992/93 in Betrieb genommen.
Diese nur vorübergehende Lösung des Raum- und Platzproblems fand ihr Ende in einem
Kindergartenneubau (4 Gruppen) an der Johann-Maier- Straße, der am 18.3.1995 seiner
Bestimmung übergeben wurde und von der Kath. Kirche betrieben wird. Mit dem
Erweiterungsbau Einweihung Juli 1981 erhielt die Hans-Thoma-Schule Malsch 6
neue Klassenräume, daneben 3 Räume für die Volkshochschule und die Musikschule. Im
Rahmen des Allerheiligen-Gräberbesuches (1.11.1981) erhielt die neue Einsegnungshalle auf
dem Friedhof Malsch die kirchliche Weihe und wurde der Öffentlichkeit übergeben.

Mit der Erstellung eines neuen Gerätehauses im Ortsteil Waldprechtsweier; das am
10.2.1984 seine Inbetriebnahme fand, mit der Fertigstellung des umgebauten
Feuerwehrgerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Abt. Sulzbach am 19.7.1987 wurden im
Bereich des Feuerwehrwesens bestehende akute Engpässe beseitigt. Der "Völkersbacher
Klosterhof", eine städtebauliche Dominante im Ortsteil Völkersbach, eine von der
Gemeinde geschaffene kulturelle und gastliche Begegnungsstätte, hat am 30.4.1982 seine
Pforten geöffnet. Völlig neu umgestaltet präsentierte sich bei der Wiedereröffnung am
15.5.1982 das im Jahre 1954 erbaute Freibad Malsch, das das Prädikat "schmucke und
gelungene" Freizeitanlage verdient.

Gelungen in die Landschaft eingefügt präsentiert sich als
Heimstätte für die Vereine und Freizeitgruppen die Mehrzweckhalle im Ortsteil Sulzbach,
die am 19.12.1985 ihre Pforten geöffnet hat. Ein Schwerpunkt der kommunal- politischen
Arbeit der kommenden Jahre wird die Ortskernsanierung von Malsch und die
Dorfverschönerung sämtlicher Ortsteile sein. Allgemeine Aufgabe eines 1985
durchgeführten Ideenwettbewerbs war es, für den Bereich Hauptstraße, Adlerstraße,
Waldprechtstraße, Friedhofstraße, Friedrich- straße und Beethovenstraße eine
städtebauliche Gestaltungskonzeption im Sinne einer Ortskernsanierung zu erarbeiten. Für
den Planungsbereich war ferner eine Verkehrskonzeption zu entwickeln, die so angelegt ist,
daß die Hauptstraße in eine verkehrsberuhigte Zone umgewandelt werden kann. Mit seinem
Beschluß vom 19.3.1986 hat der Gemeinderat "grünes Licht" für die
Umgestaltung der "Lindenstraße" als ersten Sanierungsabschnitt gegeben. Der
Ausbau der Lindenstraße und Teile der Friedrichstraße sowie der Hauptstraße als
"verkehrsberuhigte Zone" wurde 1987 bzw. 1989 abgeschlossen. Nach geglückter
Restaurierung der Mühle sowie der Instandsetzung des Wasserrades steht die
"Stadtmühle Malsch" seit 2.12.1994 wieder im Blickpunkt und setzt in der
Ortsmitte einen neuen Akzent. Das Ziel der Gemeinde, ein "Mühlenmuseum" aber
auch ein "Kommunikationszentrum" zu erhalten, ist nunmehr erreicht.

Im Zuge der Wohnumfeldverbesserung wurde die Hansjakobstraße umgestaltet und am 19.2.1986
freigegeben. Als ein wesentlicher Beitrag zur "Dorfentwicklung" sind die 1987
bei der Lösung von Abwasser- und Hoch- wasserproblemen erfolgten Umgestaltungen der
Brunnen- und Allmendstraße (OT. Völkersbach) sowie der Ortsdurchfahrt Waldprechtsweier
zu nennen.
Eine wichtige Umweltschutzmaßnahme stellt
das Regenüberlaufbecken dar, das im Neubaugebiet "Nördliche
Albert-Schweitzer-Straße" entstanden ist und für ein rd. 220 Hektar großes
Einzugsgebiet (westl. Ortsteil und das Industriegebiet) die bei starken Regenfällen
ankommenden Schmutzwässer speichert und verlangsamt dem Vorfluter bzw. Klärwerk
zuleitet. Eine grundlegende Erneuerung der Kläranlage Malsch erfolgte in den Jahren
19861988.

Auf dem aufgeschlagenen Dache des Erweiterungsbaus des Marienkranken- hauses Malsch wurde
am 16.6.1987 der Richtbaum gesetzt. Das neue Gebäude, in dem der OP-Bereich und eine
Entbindungsstation untergebracht sind, wurde am 4.3.1988 seiner Bestimmung übergeben.
Sanierungs-, Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen des Krankenhaustraktes, des
Eingangs- und Pfortenbereiches sowie des Altersheimes folgten und fanden Ende 1990 ihren
Abschluß.
Angesichts der ansteigenden Einwohnerzahl
konnte das Rathaus mit seinem begrenzten Angebot an Nutzflächen seine derzeitigen und
künftigen Dienst- leistungsfunktionen nicht mehr erfüllen. Nach einem vorausgegangenen
Realisierungswettbewerb fiel am 4.12.1990 die Entscheidung für einen Umbau und eine
Erweiterung des bestehenden Verwaltungsgebäudes auf einer geänderten Entwurfsgrundlage
des 1. Wettbewerbspreisträgers.

Begonnen wurde mit der Baumaßnahme am 5.8.1991; die Grundsteinlegung für den
Erweiterungsbau erfolgte am 24.10.1991. Am 24.9.1993 erfuhr das umgebaute und erweiterte
Malscher Rathaus seine Einweihung und wurde am 25./26.9.1993 den Bürgern und Einwohnern
anläßlich der "Tage der offenen Tür" vorgestellt. Sämtliche Maßnahmen
sollten die Voraussetzungen für ein organisches und gesundes Wachstum der Gemeinde
schaffen, sie sollen aber auch bei den Zugezogenen wie bei den Alteingesessenen das
Gefühl der Geborgenheit und der Zusammengehörigkeit vermitteln und so zur weiteren
Aufwärtsentwicklung der Gemeinde Malsch beitragen.
| Die
Ortsteile |

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Als am 1.1.1971
Sulzbach, am 1.4.1972 Waldprechtsweier und zuletzt am 1.1.1973 Völkersbach die
Eingliederung in die Gemeinde Malsch vollzogen, ging für jede der Gemeinden eine
Dorfgeschichte zu Ende, die durchweg ins 11. bis 13. Jahrhundert zurückreichte. In ihren
Chroniken waren Epochen aufgezeichnet, während denen sie einmal Klöstern, wie
Reichenbach im Murgtal, Weißenburg im Elsaß gehörten, ebersteinisch, frauenalbisch und
badisch gewesen oder geworden sind, Zeiten, in denen sie Fehden, Krieg, Not und Pest
überdauert hatten. Sulzbach, Völkersbach und Waldprechts- weier haben zwar ihre
Selbständigkeit verloren, doch keineswegs das Leben, das nach wie vor ungebrochen in
ihren Mauern pulsiert. Aufgrund ihrer reizvollen Lage, der begünstigten klimatischen
Verhältnisse, der ausgedehn- ten Wälder und Fluren und der gepflegten Wanderwege wollen
die drei Orte ihre Gewichte in die Waagschale zugunsten einer weiteren Entwicklung der
Gemeinde Malsch zum gern besuchten Urlaubs- und Fremdenverkehrsort legen.

Sulzbach, der
kleinste Partner in der Großgemeinde, wird erstmals im Jahre 1115 erwähnt, als der Edle
namens Luitfrid von Liudfridsweiler (später Bruchhausen genannt) den Ort Sulzbach dem
Kloster Reichenbach im Murgtal zum Geschenk machte. Schon 1402 finden sich die Hälfte der
Höfe von Sulzbach sowie Rechte in der Hand des Markgrafen von Baden. Um 1501 brachte
Markgraf Christoph schließlich die gesamten Vogteirechte an sich. Politisch gehörte der
Ort Sulzbach zum "Stab Weier". Daß in Sulzbach schon vor seiner ersten
urkundlichen Erwähnung Leben geherrscht haben muß, wird durch mehrere Zeugnisse belegt.
Da die ehemalige Römerstraße quer durch den heutigen Ort führte, ist es nicht
verwunderlich, daß an einigen Stellen römische Mauerreste entdeckt und in einem Keller
sogar ein Votivstein römischen Ursprungs gefunden wurde. der kleinste Partner in der
Großgemeinde, wird erstmals im Jahre 1115 erwähnt, als der Edle namens Luitfrid von
Liudfridsweiler (später Bruchhausen genannt) den Ort Sulzbach dem Kloster Reichenbach im
Murgtal zum Geschenk machte. Schon 1402 finden sich die Hälfte der Höfe von Sulzbach
sowie Rechte in der Hand des Markgrafen von Baden. Um 1501 brachte Markgraf Christoph
schließlich die gesamten Vogteirechte an sich. Politisch gehörte der Ort Sulzbach zum
"Stab Weier". Daß in Sulzbach schon vor seiner ersten urkundlichen Erwähnung
Leben geherrscht haben muß, wird durch mehrere Zeugnisse belegt. Da die ehemalige
Römerstraße quer durch den heutigen Ort führte, ist es nicht verwunderlich, daß an
einigen Stellen römische Mauerreste entdeckt und in einem Keller sogar ein Votivstein
römischen Ursprungs gefunden wurde.

Völkersbach,
eines der zehn frauenalbischen Klosterdörfer, tritt erstmals 1254 in das Licht der
Geschichte ein, als die Gebrüder Kuno Wolftrigulo, Berthold und Krafto von Owensheim
(Lehensträger des Grafen von Eberstein) den Ort Völkersbach an das Kloster Frauenalb
verkauften. Ein Jahr später gingen dann die Vogtei, das Patronat und alle Herrlichkeit zu
Völkersbach an das Benediktinerkloster an der Alb über. Schutz und Schirmherren des
Klosters wechselten in der Folgezeit mehrmals. Zerstörungen und Seuchen machten vor den
Klosterpforten nicht halt. Von den Höhen und Tiefen des herrschaftlichen Klosters waren
auch die Klosterdörfer stets mitbetroffen. Nachdem das Kloster im ausgehenden 18.
Jahrhundert noch einmal zu einer Hochblüte gelangt war, wurde es im Jahre 1003 bei der
Säkularisation endgültig aufgelöst. Die dem Kloster gehörenden Dörfer erlangten somit
ihre Selbständigkeit. Für Völkersbach dauerte diese Selbständigkeit bis zum
31.12.1972, also 169 Jahre.

Waldprechtsweier
wurde von den Grafen von Malsch im Schutze ihres Schlosses Waldenfels als Außenorte
oder "wilari" gegründet. In einer Schenkungsurkunde an das Kloster Weißenburg
im Elsaß wird der Ort Waldprechtsweier als "Albratheswilre" wohl nach
dem Gründer und Besitzer Albrecht genannt wie die Muttergemeinde Malsch erstmals
im Jahre 1065 urkundlich erwähnt. Als die Grafen von Malsch als Hauptlehens- träger des
Klosters Weißenburg nach 1115 aus der Geschichte verschwin- den, wurde das Erbe von den
Hohenstaufern, angetreten. Nach dem Untergang der Staufer nutzten die Markgrafen von Baden
die günstige Gelegenheit, sich in den Besitz der weißenburgischen Lehen zu bringen.
Die erste Belehnung
der Markgrafen von Baden geschah im Jahre 1291, es war dies lediglich eine nachträgliche
Anerkennung des zuvor von den Markgrafen gewaltsam geschaffenen Tatbestandes. Nach der
Aufteilung der Markgrafschaft 1535 gehörte Waldprechtsweier zum alten Amte Kuppenheim.
Die seit dem Jahre 1869 gegebene Zugehörigkeit von Waldprechtsweier zum Oberamt, später
Amtsbezirk und Landkreis Rastatt, mündete nun bei der Eingliederung am 1.4.1972 in den
Landkreis Karlsruhe ein.

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